Die ersten zwei Wochen entscheiden oft darüber, wie gut sich Küken später entwickeln. Am Anfang brauchen sie eine Wärmequelle mit rund 35 °C, die schrittweise um etwa 2–3 °C pro Woche abgesenkt wird, bis die Umgebungstemperatur erreicht ist.
Ein gutes Zeichen: Verteilen sich die Küken gleichmäßig unter der Wärmequelle, passt die Temperatur. Drängen sie sich eng zusammen, ist es zu kalt – liegen sie weit entfernt und hecheln, ist es zu warm.
Beim Futter gilt: In den ersten Wochen ein spezielles Kükenaufzuchtfutter mit hohem Eiweißgehalt verwenden, kein normales Alleinfutter für erwachsene Tiere. Frisches Wasser sollte immer in flachen Trinkgefäßen bereitstehen, damit niemand hineinfällt und auskühlt.
Auch der Platz ist wichtig: Zu enge Aufzuchtboxen führen schnell zu Stress und Federpicken. Lieber etwas großzügiger planen und rechtzeitig in größere Ställe umsetzen, sobald die Küken größer werden.
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