Rassegeflügel ist meist robuster als gedacht und verträgt Kälte in der Regel gut – problematischer ist oft Zugluft und Feuchtigkeit im Stall. Ein gut isolierter, aber ausreichend belüfteter Stall ist daher wichtiger als eine beheizte Behausung.
Bei stark frostigem Wetter kann es sinnvoll sein, große einfache Kämme (z. B. bei Hähnen mancher Rassen) leicht mit Vaselin einzureiben, um Erfrierungen vorzubeugen. Kleine, erbsenförmige Kämme sind hier deutlich unkomplizierter.
Die Wasserversorgung ist im Winter eine der größten Herausforderungen: Tränken frieren schnell ein. Wer keine beheizbare Tränke hat, sollte mehrmals täglich frisches Wasser anbieten, statt sich auf gefrorene Reste zu verlassen.
Zusätzliches Einstreu wie Stroh oder Späne sorgt für Wärme am Boden, und ein trockener, windgeschützter Auslaufbereich hilft den Tieren, auch an kalten Tagen an die frische Luft zu kommen.
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